Januar 2020

Ich versuche mal in Stichpunkten zusammenzufassen, was so passiert ist 🙂

Und die Bilder zeigen es auch 🙂

  • der Start ins Jahr 2020 (Silvester) war sehr crazy in Köln. Pepe und ich waren in keinem Club, sondern sind zum Rhein gegangen. Es ist sehr viel Alkohol geflossen. Ich habe betrunken mit Pepe Schluss gemacht und bin von ihm weggelaufen… wtf?! 😀 (Alkohol in Massen nicht zu empfehlen)
  • ich bin seit November 2019 krank geschrieben und beschäftige mich mit dem Thema „Arbeit“ und muss immer noch für mich herausfinden, wie ich in diesem kranken System arbeiten kann, ohne selbst krank zu werden
  • wir beobachten weiter die Lage im Iran und ich schreibe dazu auch manchmal in Instagram
  • weiterhin Kampf im Asyl,- und Heiratsprozess mit Pepe, wir kommen aber weiter
  • erste Sonnenstrahlen aufgesaugt, viel in der Natur mit Luki raus gewesen und „abwarten und Tee trinken“
  • meine Schwester hat mich besucht und wir hatten 2 schöne Tage zusammen
  • Pepe und ich waren bei meinen Eltern in der Heimat (in Niedersachsen), weil meine Eltern uns unterstützen wollten (Arbeit für Pepe z.B).
  • wir haben sogar überlegt, dorthin zu ziehen, da ich mental sehr am Ende war, da der Asylprozess und meine eigene berufliche Situation extrem kräftezehrend war
  • doch wir haben herausgefunden, dass wir unseren Weg alleine gehen wollen
  • Hier ein paar Eindrück aus Nordhorn (Grafschaft Bentheim)
  • wir sind wieder zurück gekommen nach Stolberg und uns ist mehr bewusst geworden, welche positiven Dinge wir hier besitzen. Und dass unsere Wohnung echt gemütlich ist.
  • ich habe angefangen, Gitarre zu spielen und meine Anfänge auf Instagram protokolliert.
  • auch finanziell geht es uns momentan ganz gut 🙂 (war ein extreeemer Stressfaktor)

Learnings und Fazit

  • Ich bin nicht abhängig von der Liebe anderer und kann meinen Weg so wählen, wie ich es will, weil ich glücklich sein möchte mit meinem Leben
  • Es ist Veränderung nur möglich, wenn man es auch wirklich will und bereit ist, seinen Schmerz anzuerkennen und dann durch ihn durchzugehen; man kann andere Menschen zu keiner Veränderung zwingen
  • Die Worte „Ich bin halt so“ verhindern jegliche innere Entwicklung
  • Ich merke positive Veränderungen in mir, gehe mehr meinen eigenen Weg und das mit mehr Selbstbewusstsein
  • es hängt alles von der eigenen Einstellung ab, objektiv ist alles neutral, erst unsere Bewertungen lassen uns gut oder schlecht fühlen
  • ich möchte Stück für Stück wieder mehr Verbindung zu meinem wahren Ich aufbauen und dazu gehört auch die Musik/Kunst: Erste Schritte gehe ich dabei mit meiner Gitarre, bei der es nicht auf Perfektion ankommt

HALLO 2020!

Pepe und ich haben für uns entschieden, dass 2020 unser Jahr wird! Und hoffentlich mit vielen positiven Ereignissen. Es kann eigentlich nur noch besser werden 😀 Und das tut es auch.

Unter dieser Rubrik möchte ich jeden Monat einen Monatsrückblick schreiben und darüber berichten, was so in dem Monat passiert ist. Und was ich dazu gelernt habe. Die Monate sind wie Kapitel im Buch meines Jahres 2020. Ich bin gespannt, was alles so passieren wird und werde dich hier auf dem Laufenden halten. Würde mich freuen, wenn du ab und zu mal vorbei schaust (oder einmal im Monat 🙂 )

Quelle: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/aenderungen-2020-neue-gesetze/150/32549/396208, abgerufen am: 06.02.20

Was bedeutet "Arbeit"?

Die „Arbeit“ im Sinne des Berufes hat so einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft.

„Was machst du beruflich?“ ist eine der ersten Fragen beim Kennenlernen.

Ich habe das Wort „Arbeit“ mal gegoogelt und eine interessante Definition bekommen:

„In der Antike und im Mittelalter waren die Begriffsinhalte von Arbeit negativ und abwertend: Arbeit galt als unwürdige Tätigkeit, deren sprachliche Synonyme Mühsal, Plage, Last und Not waren; sie wurde dadurch zur Angelegenheit der unteren sozialen Schichten. Erst durch die christliche Religion erhielt Arbeit eine positive Bestimmung; bes. in der protestantischen Ethik ist Arbeit identisch mit Pflichterfüllung und gottgefälligem Tun, und in einer asketischen, durch Arbeit geprägten Lebensweise wird bereits im Diesseits die Vorbestimmtheit für die ewige Seligkeit sichtbar. Die positive Bewertung von Arbeit hat sich in den sich früh industrialisierenden westlichen Gesellschaften durchgesetzt; Weber (1864–1920) sah in der protestantischen Ethik die Voraussetzungen für den kapitalistischen Industrialisierungsprozess. Auch gegenwärtig wird Arbeit, auch Arbeitseinkommen und der sich darin dokumentierende Erfolg, positiv bewertet.“

Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/arbeit-31465 , abgerufen am: 04.01.2020

Warum ich das interessant finde? Weil wir mit der Sprache die Macht besitzen, (abstrakte) Dinge wie „Arbeit“ zu bewerten. Und dass sich die Bewertung auch im Laufe der Zeit verändern kann. Das ist so spannend, weil sich so viele Leute über ihre Arbeit/ Leistung profilieren. Ironischerweise war Arbeit früher den „Sklaven“ überlassen. Kurz noch als Zwischeninfo: Ich habe Soziologie studiert und hatte dort auch ein Seminar, in dem es unter anderem darum ging, dass man mit der Sprache Macht besitzt. Nämlich Dingen eine Bedeutung zuzuschreiben. Doch da gehe ich jetzt nicht weiter drauf ein.

Zurück zu meinen persönlichen Gedanken zu dem Thema:

Jeder fragt dich, ob du einen Partner hast oder Single bist / Kinder hast und vor allem welchen Beruf ausübst. Doch niemand fragt, ob du glücklich bist. Das habe ich mal irgendwo auf Instagram gelesen.

Arbeit ist demnach so wichtig in unserer Gesellschaft und wir zeichnen uns darüber aus. Wenn du schon mal zum Jobcenter musstest, ist bei dir vielleicht auch ein Schamgefühl aufgekommen. Ich glaube, das wird ganz bewusst so gesteuert. Ich jedenfalls habe mich extrem minderwertig und erniedrigt gefühlt. Schon merkwürdig, wie soziale Normen Druck ausüben können, wenn man aus der Leistungsgesellschaft „rutscht“.

Ist Arbeit nur ein Austausch von Leistung und Geld?

Oder noch viel mehr:

1) An erster Stelle sollten wir die Arbeit von Frauen, die Kinder aufziehen viel mehr wertschätzen, anstatt es ihnen möglich zu machen, so schnell wie möglich ins Berufsleben zu stürzen. Ein ganz großes Thema: Kinder brauchen insbesondere in den ersten Jahren die Bindung zur Mutter. Wenn Frauen deshalb zu Hause bleiben, ist das auch Arbeit! Und zwar mehr, als so viele (sorry) Sesselpupser in den Büros machen. Aber der Begriff „Hausfrau“ ist oft noch abwertend besetzt.

2) Arbeit ist auch, wenn man an sich selbst arbeitet. Vielleicht ist man von außen „arbeitslos“ und arbeitet in der Zeit trotzdem sehr an sich. Bei mir ist es jedenfalls so. Ich spreche von der inneren Entwicklungsarbeit, wenn man sich die Zeit nimmt, um Dinge (aus der Familiengeschichte) aufzuarbeiten, destruktive Glaubenssätze hinterfragt: „Bin ich so wirklich? Bin ich so, wie ich sein will?“ Doch sich diese Zeit zu nehmen, wird sehr schwer gemacht, insbesondere wenn man dadurch in finanzielle Krisen gerät oder man z.B. eine Verantwortung für Kinder trägt (sind wir wieder beim Punkt 1).

Für einen wirklichen Wandel in der Gesellschaft ist es aber nötig, dass Generationen weitergebende Traumatisierungen aufgearbeitet werden. Gleichzeitig ist man aber dem Leistungsdruck der Gesellschaft ausgeliefert. Doch auch mal arbeitslos zu sein und sich die Zeit zu nehmen, um herauszufinden, was man eigentlich wirklich möchte und wer man ist, finde ich extrem wichtig. Noch wichtiger als das „Schamgefühl“ jedenfalls materialistisch nichts zur Leistungsgesellschaft beizutragen.

Ich bin nämlich überzeugt, dass wenn man sich diese Zeit nimmt, daran reift. Dass man auch ohne diesen Austausch des Geldes gegen Arbeitskraft zur Gesellschaft beiträgt.

Und wenn man sich so Stars der Spiritualität wie Laura Malina Seiler anschaut, lässt sich dieser Beitrag sogar irgendwann finanziell messen. Das passiert aber sicher nicht, wenn man vorher nicht auch ohne Geld zu bekommen in „Vorleistung“ tritt und eine Menge innere Arbeit leistet, die wir alle nicht sehen können.

Deshalb: Du weißt nicht, woran der Mensch gerade „arbeitet“ und gleichzeitig vielleicht gesellschaftlich stigmatisiert „arbeitslos“ ist.

So Fragen wie: „Wie geht es dir (wirklich)? Bist du zufrieden mit deinem Leben? Was sind deine Wünsche/Träume?“ Finde ich deshalb viel spannender 🙂

Depression is your mind telling you it's tired..

…of being the character you’re trying to play“ – Jim Carrey

Dieses Zitat trifft es meiner Meinung nach sehr gut. Ich bin müde davon, jemand zu sein, der ich in Wahrheit gar nicht bin.

Vor allem beruflich gesehen habe ich meinen Endpunkt (oder Wendepunkt?) erreicht. Es geht nicht mehr. Sich das einzugestehen ist hart. Es hat immer einen Anflug von Versagen, wenn man schon wieder zum Arzt gehen muss, um sich krankschreiben zu lassen. Insbesondere, da ich immer wieder auf Ärzte treffe, die nicht sehr empathisch mit psychischen Problemen umgehen. Dabei sind doch so viele körperliche Krankheiten auf psychischen Stress zurückzuführen.

Ich bin unfassbar müde – aber nicht so, dass ich schlafen gehen sollte, damit ich wieder Energie laden kann. Nein, körperlich und geistig ausgelaugt, energielos, zeitweise hoffnungslos und verletzt.

Den Charakter, den ich vor einem Monat angefangen habe zu spielen, war der der neuen motivierten, ideenreichen Kollegin, die sich in ein Team einbringt, welches chaotisch ist und sich gerade erst bildet. Es geht ganz grob um ein Projekt mit Kindern in einem Viertel, in dem besonders viele arme Familien leben und mit denen Aktivitäten gestartet werden sollen.

Im Grunde genommen ist das eine Aufgabe, in der ich Zeit brauche, um mich einzuarbeiten, Kooperationspartner rauszusuchen und Ideen zu sammeln, um Aktivitäten zu starten. Ich habe auch Ideen und ich wollte es auch wirklich – doch es ging nicht. Jeden Tag spürte ich, wie ich innerlich extrem gestresst nach Hause gekommen bin. Ich spürte, dass was nicht wirklich glatt läuft und ich hatte diesen inneren Drang, etwas verändern zu wollen. Doch das ist manchmal gar nicht möglich/ oder nötig. Nur mich macht es kaputt. Manchmal brach‘ die Anstrengung in Form von Tränen aus mir heraus. Doch ich wollte nicht aufgeben.

Ich weiß, woher dieser enorme Stressanstieg kommt und habe hier ja auch schon über das eine oder andere gesprochen. Pepes frustrierende Situation ist nur ein Faktor, der von außen draufdrückt. Von innen spüre ich diese Anspannung, „leisten zu müssen“ (obwohl ich ja erst neu war), sich „beweisen zu müssen“. Gepaart mit dem großen Freiraum, den ich dort hatte, führte das einfach zu einer Überforderung, weil ich einfach wieder viel zu viel von mir verlangte. Und da komme ich zu den inneren Stressfaktoren: Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ließ mich nicht zur Ruhe kommen.

„Ich bin müde davon, jemanden zu spielen, der ich gar nicht bin.“ Auf Instagram und auch hier spreche ich sehr offen mit euch und bin da so, wie ich bin. Ich habe schon gedacht, dass es wie eine Art zweites Ich gibt, welches sich in der Berufswelt nicht zeigen darf. Und dieser innere Kampf macht mich einfach sooo müde. Es ist so, als würde man jeden Tag gegen etwas ankämpfen, was einem Energie raubt.

Ich möchte mir aber den Stempel der „Krankheit“ Depression nicht draufdrücken lassen. Ich bin nämlich immer noch der Meinung, dass diese Symptome eine „normale“ Reaktion auf krankmachende Umstände sind. Doch wenn das System so riesig groß ist, inkl. Leistungsgesellschaft und Traumatisierungen in der Schulzeit usw., dann ist das Wort „Depression“ doch letztendlich auch nur ein Wort, welches einem erlaubt, für eine gewisse Zeit auszusteigen, oder?

Doch wer bin ich denn dann wirklich? Ich denke, das ist genau die Frage, die mich ein ganzes Leben lang begleitet. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich auf den Weg zu machen. Ich hoffe, unsere Gesellschaft lässt dies irgendwann auch mehr zu und wir sind weniger in diesen (finanziellen) Zwängen gefangen.

Schreib‘ mir sehr gerne bei Instagram (_anvie_), unter meinem neuen Post oder privat 🙂

Ein Leben auf der Flucht

Manchmal fällt mir ein Titel eines Textes sehr schnell ein. Es ist wie eine Art Eingebung, weil es das ausdrückt, wie ich mich in den letzten Wochen gefühlt habe: Auf der Flucht.

Flucht im dreifachen Sinn:

  1. Pepe durchläuft hier in Deutschland als „Flüchtling“ den Asylprozess. (Ich mag‘ dieses Wort immer noch nicht). Da ich ihn liebe und ich gewisse Ungerechtigkeiten nicht verstehen konnte, habe ich natürlich mitgelitten und einen gewissen Hass gegenüber dem deutschen System entwickelt. Gefühllos, robotormäßig und kalt habe ich vor allem die Behörden empfunden. Das System funktioniert bis heute (wirtschaftlich gesehen) super, aber das Menschliche bleibt doch an vielen Stellen gehörig auf der Strecke. Und falls die Frage aufkommt: Wir sind leider immer noch nicht verheiratet, da seine Scheidung nicht anerkannt wurde. „Privat“ hätten sie sich scheiden lassen, was unmöglich ist und natürlich auch gerichtlich durchgesetzt wurde, aber nun gut. Wir bleiben dran.
  2. Fluchtartig haben wir unsere erste gemeinsame Wohnung (nach 2 Wochen bin ich schon bei ihm eingezogen) verlassen. Wir fühlten uns im Umfeld Hannover nicht wohl und es zog mich immer schon nach Köln. Wie ihr vielleicht gelesen habt, ist es dann zufälligerweise Stolberg bei Aachen geworden. Im Nachhinein haben wir die Wohnung sehr überstürzt verlassen (die Hälfte der Kleidung haben wir da gelassen) und für den Übergang eine (überteuerte) Ferienwohnung in Stolberg gemietet. Wie ihr merkt, waren das sehr impulsive Entscheidungen. Ich rede hier nicht von richtig oder falsch.
  3. Auch mental fühlte ich mich rastlos, wie auf der Flucht. Ihr konntet hier nachlesen, dass der Stress und der Druck sehr hoch waren und ich sogar sehr destruktive Gedankengänge hatte. Das lag daran, dass wir noch von der Ausländerbehörde abhängig waren, die es uns so schwer gemacht hat, dass wir zusammen wohnen (z.B. wurde das Geld eingestellt, weil er nicht in der Unterkunft wohnte). Kurzes Update dazu: Er war nur ein paar Tage in der Flüchtlingsunterkunft und ist dann direkt wieder zurückgekommen. Geändert hätte es nämlich nichts und es war wirklich für ihn in der Unterkunft nicht zumutbar. Wenn ich davon spreche, dass ich auch mental „wie auf der Flucht“ war, dann meine ich damit Rastlosigkeit, Unruhe, Unzufriedenheit und Orientierungslosigkeit. Und das in nahezu allen Belangen, ob privat oder beruflich.

Ich denke, dass ich langsam verstehe, dass dies daran liegen könnte, dass ich wieder sehr nach außen gerichtet war. Vielleicht habt ihr meine Geschichte der Depression nachgelesen. Ich habe in letzter Zeit meine Aggressionen nach außen gerichtet anstatt nach innen wie in der Depression, was in eine Leere umschlug. Das heißt, dass ich im deutschen System immer unzufriedener wurde, ich dies auch mitteilte (siehe Instagram) und ich unglaublich viel Energie dadurch verlor.

Ich dachte, dass es in anderen Ländern (insbesondere Spanien) bestimmt besser ist. Ich mag nämlich die Mentalität und die spanische Kultur. Jedoch habe ich sie bisher nur als Urlauberin kennen gelernt und in das spanische System einzutreten wird früher oder später sicher auch mit Unzufriedenheit einhergehen. Ich spreche hier von der schlechten ökonomischen Lage (ich müsste viel mehr unterrichten für viel weniger Geld, da bleibt vermutlich wenig Zeit zum Genießen), der Lebensstandard ist natürlich viel geringer (wir müssten uns eine Wohnung teilen, was mit Luki super problematisch werden könnte und Pepe auch nicht der Typ dafür ist). Auch der Umgang mit Migranten und die Überforderung diesbezüglich wird man in Spanien noch deutlicher spüren (z.B. Probleme mit Schwarzverkauf an den Stränden von afrikanischen Leuten, die gar keine Chance zur Integration haben). Schreibt mir doch gerne bei Instagram, wenn ihr persönlich Erfahrungen dort gemacht habt.

Pepe und ich waren an einem Punkt, an dem wir überall hingegangen wären, um diesen ganzen Frust in Deutschland hinter uns zu lassen. Ich bin aber froh, dass wir dieses mal eine Entscheidung mit „mehr Kopf“ treffen. Wie ihr vermutlich wisst, bin ich eine Verfechterin von Bauchentscheidungen. Doch manchmal möchte sich der Bauch mit allen Mitteln aus einer Lage befreien, was vermutlich langfristig keine gute Lösung darstellt.

Es sieht momentan bei uns finanziell deutlich besser aus, aber nicht gut genug, um die Zeit in Spanien wirklich genießen zu können, ohne sich kaputt zu arbeiten.

Das heißt ja nicht, dass wir immer in Deutschland bleiben, aber wir werden die nächsten Entscheidungen mit deutlich mehr Abwägungen treffen.

Was bleibt ist, dass ich mich immer noch auf der Suche danach mache, was ich beruflich machen möchte. Ich bin aber momentan ziemlich froh, dass ich nicht direkt das Handtuch bzgl. des Unterrichtens geworfen habe. Ich leite derzeit nur 2 – 3 mal in der Woche einen Kurs, doch das reicht mir erstmal. So habe ich mehr Zeit, mich darauf zu konzentrieren, etwas anderes auszuprobieren. Wenn ich jeden Tag aufgrund des Unterrichtens gestresst wäre, hätte ich dafür einfach keine Kraft mehr.

Ich möchte nicht mehr fliehen, vor dem System und vielleicht auch vor mir. Ich möchte mir (mit 25) vor allem auch mal mehr Zeit geben und mir sagen, dass es nicht schlimm ist, wenn ich jetzt noch nicht weiß, wohin meine Reise (v.a. beruflich führt). Dafür möchte ich privat mir mehr bewusst machen, was ich bereits alles jetzt schon habe. Und dass es etwas Besonderes ist, jemanden zu lieben und die Liebe auch jeden Tag zurückgespiegelt zu bekommen. Es ist etwas Besonderes, als das was man ist wahrgenommen zu werden. Wenn ich mich ständig darauf fokussieren würde, was ich noch nicht habe und dass ich nicht wirklich glücklich in meinem Job bin, würden diese Dinge verloren gehen. Ich wäre vermutlich die ganze Zeit auf der Flucht und auf der Suche nach etwas.

Ich denke, dass da der Schlüssel liegt, doch das dies ein Weg ist, den man aktiv gehen muss, weil einem das Gehirn doch so gerne alles Negative aufzählen möchte. Man verfällt viel schneller in die Abwärtsspirale des Stresses anstatt innezuhalten und sich bewusst zu machen, was man jetzt schon alles hat und was man alles schon geschafft hat. Vermutlich liegt da auch der Schlüssel der Dankbarkeit und Zufriedenheit. Dafür muss man in keine andere Stadt und in kein anderes Land ziehen, um dies herauszufinden. Ich kann euch sagen, ich fühle es noch nicht wirklich, aber ich möchte mich auf diesen Weg machen 🙂

Schreibt mit sehr gerne bei Instagram – klick hier – was ihr dazu denkt.

Asylprozess, Selbsthass und Inneres Kind

Ich melde mich auch nach langer Zeit wieder…

Es ist in letzter Zeit so unfassbar viel Druck entstanden, der kaum auszuhalten war. Ich habe an vielen Stellen gekämpft, wie ihr vielleicht auf Instagram gesehen habt. Ich habe versucht, irgendwie meine berufliche Orientierung zu finden. Habe mich innerlich und manchmal äußerlich gegen diverse Behörden aufgelehnt. Und dennoch fühlt sich mein Weg nicht richtig an. Ich kann schon seit längerem nicht wirklich klar sehen. Und ich weiß, wie es ist, wenn sich etwas richtig anfühlt. Insbesondere wenn es um einen „Crazy New Start“ geht, von dem ich gefühlt weit entfernt bin. Das lässt mich verzweifeln.

Ich versuche auf der einen Seite persönlich meinen Weg zu finden und grenze mich teilweise von meiner Familie ab, um dies zu tun. Doch nicht nur das ist verdammt schmerzhaft. Sondern auf der anderen Seite liebe ich meinen Freund, der kein Deutscher ist, aus dem Iran kommt und Asyl beantragt hat und deshalb unfassbare Nachteile erfährt. Man glaubt ihm nämlich nicht und versucht alles, um ihn aus diesem Land zu vertreiben. Noch schlimmer ist es geworden, seitdem wir gesagt haben, dass wir heiraten wollen. Es wird so hart wie möglich gemacht, ein Zusammenleben hier in Deutschland ist kaum möglich. Er hat nämlich eine Wohnsitzauflage und müsste sich eigentlich in einer Flüchtlingsunterkunft aufhalten. Viele verstehen glaube ich nicht wirklich, warum das ein Problem ist. Doch dass wir uns für eine gewisse Zeit (räumlich) trennen, ist für uns unvorstellbar. Doch Liebe wird von den Gesetzen nicht anerkannt und solange wir nicht auch gesetzlich verheiratet sind, lässt mich dies zutiefst verzweifeln. Es wird so schwer gemacht, da er aufgrund seiner Duldung keine Arbeitserlaubnis bekommt. Auch das Geld wurde eingestellt. Doch er würde das Geld ja auch gar nicht brauchen, wenn sie ihn nur arbeiten ließen. Er und ich möchten ja nicht mal Geld vom Staat. Warum dies verweigert wird, kann mein Kopf einfach nicht verstehen.

Ich wollte nicht allzusehr über Probleme mit der Ausländerbehörde sprechen, da ich befürchtet habe, dass ich ihm Nachteile bescheren könnte. Doch ich bin an einem Punkt, an dem es kaum noch schlechter geht.

Ich schreibe diese Zeilen um 6 Uhr morgens an einem Montag Morgen (05.08.2019). Pepe wollte den Zug Richtung Niedersachsen nehmen, um zur Flüchtlingsunterkunft zu gehen. Wir warten schon so so lange, dass sich etwas verändert und dies tut es einfach nicht. Daher gibt es keine andere Möglichkeit. Es fühlt sich für mich so unglaublich falsch und ungerecht an, dass er dahin fahren muss. Und ich weiß nicht, wie die auf ihn reagieren, wenn er da ist. Für mich sind die deutschen Behörden unfassbar kalt in der Regelbefolgung und die Ausländerbehörde symbolisiert etwas Menschenverachtendes für mich. Meine Gefühle. Meine Erfahrungen. Die raus wollen, weil ich es nicht aushalte.

Genau an diesem Montagmorgen schaue ich jedoch vorher auf unseren Kontostand, weil er ohne Geld da nicht hinreisen kann und es wird mir Minus angezeigt, weil fälschlicherweise zu viel Geld von der Versicherung für unser Auto abgebucht wurde. Es tauchen schon seit Tagen Schuldgefühle bei mir auf, die sich langsam und sicher in einen Selbsthass verwandeln. Lange habe ich versucht die Aggressionen nach außen zu geben und habe mehrere Videos aufgenommen, die meine Frustration deutlich machen. Doch ich konnte mich nicht davor bewahren, dass sich meinen Ärger irgendwann gegen mich richtete. Es entwickelte sich Stück für Stück ein gewisser Selbsthass, der wieder auftauchte, als ich auf den Kontostand schaute. Es fühlte sich alles an, als wäre es mein Fehler.

An den Tagen zuvor bin ich schon zwei mal richtig zusammengebrochen, dies machte sich bemerkbar dadurch, dass ich nicht aufhören konnte zu weinen und die Verzweiflung aus mir herausbrach. Immer und immer wiederholte ich in meinem Kopf: „Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr.“ Mir war auch da bewusst, dass sich solche negativen Gedanken alles verschlimmern und die Gefühle noch negativer werden. Doch ich konnte es nicht mehr aufhalten und wollte es auch nicht.

Bis zu diesem Morgen, als ich wieder anfing zu weinen, weil (gefühlt) etwas wieder nicht funktionierte und Pepe nicht den Zug nehmen konnte. Verzweifelt dachte ich: Ich kann nicht noch einen Tag abwarten! Ich kann nicht mehr warten, bis sich etwas ändert. Doch was soll ich nur tun?!

An diesem Morgen lag ich dann weinend im Bett, starrte an die Decke und etwas tat sich in meinem Inneren. Ich fing an, für mich selbst die Person zu sein, die ich so sehr brauchte. Die mich in den Arm nahm. Dies tat ich, auf mentaler Art und Weise. Ich fing an, mich zu beruhigen und es fühlte sich so an, als würde ich einen Kontakt zu meinem Inneren Kind aufnehmen. Klingt esoterisch? Ist mir egal. Denn ich war in den letzten Tagen so traurig darüber, dass ich nicht wusste, an wen ich mich wenden könnte, der mich einfach wie ein Kind in den Arm nahm. Ich tat es für mich selbst und sprach innerlich zu mir: „Du hast nichts falsch gemacht. Es hat alles einen Grund, dass Pepe den Zug jetzt nicht nehmen konnte. Vertrau mir, dass du später alles verstehen wirst, was dir jetzt gerade passiert. Das,was du bis jetzt alles geschafft hast, ist unglaublich. Ich bin unfassbar stolz auf dich.“

Es tut tatsächlich so gut, wenn man die Person nicht mehr im Außen sucht, die für einen da ist, sondern wenn man es selbst ist. Und währenddessen hat Pepe auch schon eine andere Lösung gefunden und wird noch am selben Tag mit einer Mitfahrgelegenheit dorthin fahren.

…Fortsetzung folgt…

Network Marketing: Mehr Schein als Sein

In einem früheren Post (klick hier) habe ich etwas über meine Berufserfahrungen gesprochen und da habe ich schon etwas zum Thema „Network Marketing“ gesagt. Ich spreche hier über meine Erfahrungen mit einem Network Marketing Unternehmen in der Gesundheits,- Fitness,- und Ernährungsbranche.

Ich war auch gefesselt von diesem „Businesskonzept“ und ich erkläre euch kurz, warum ich dem Ganzen auch kurz verfallen war.

Es hat mich eine Frau auf Instagram mit einem Standardtext angesprochen, ob ich Teil ihres Teams sein möchte. Ich frage mich heute, warum ich darauf angesprungen bin. Aber sie hat mich zu einem guten Zeitpunkt erreicht, an dem ich beruflich sowieso etwas Neues ausprobieren wollte, daher war ich offen, inbesondere für solche neuen Wege. Erst war ich skeptisch, als ich die Nachricht gelesen habe, doch später siegte meine Neugier und ich habe mich mit ihr „vernetzt“. Folgende Nachricht schrieb sie mir:

„Hey 🙂 Wir kennen uns glaub ich noch nicht, aber finde dein Profil echt mega schön und deshalb dachte ich , ich frage dich einfach mal direkt zu meinem neuen Projekt: Wir sind gerade dabei ein massives Team aufzubauen und nutzen ein Online Gesundheits,- und Ernährungskonzept, womit wir anderen Leuten helfen, deren körperlichen Ziele zu erreichen. Kling das grundsätzlich interessant für dich?“

solche Nachrichten werden systematisch verschickt

Danach hat sie mir zwei Videos geschickt, in denen erklärt werden, welche Produkte verkauft werden. Es handele sich also um ein Online Coaching Konzept, in das Produkte eingebaut werden. Über die Provision würden man vergütet werden. Schnell wurden dann auch schon Handynummern ausgetauscht und wir trafen uns das erste mal via Video-Anruf. Visuell traf ich dann diese Frau und eine andere in meinem Alter, die mir voller Motivation erklärten, wie das Konzept genauer aussieht. Und ich muss sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt bereit war, etwas Neues auszuprobieren und ich war sehr offen, insbesondere für diese Energie und Lebensfreude, die die beide ausstrahlten. Ich verstand mich auf Anhieb super mit den beiden und wir lachten und waren auf einer Wellenlänge. Genau auf dieser Ebene erreichen sie auch neue Leute: Es geht darum, dass man sich wohl fühlt und das Gefühl hat, nicht nur Geld auf einem anderen Weg zu verdienen, sondern dass man auch neue Freunde dazubekommt. Langsam entsteht so eine ganz große Community. Wenn ich neue Mitglieder anwerbe, bekomme ich Provision von dem, was der „unter mir“ verkauft. So funktioniert Network Marketing ganz schnell erklärt.

Per „Zoom-Call“ (so heißt der Videoanruf- Kanal, auf dem sich mehrere hundert Leute gleichzeitig sehen können) trifft man sich dann und es wird ausgetauscht, wie weit man ist. Gleichzeitig besteht eine Whatsapp- Gruppe, in der die Leute gefeiert werden, wenn sie Produkte verkauft haben.

So sieht ein „Zoomcall“ aus

Ich möchte jetzt gar nicht so sehr auf das Konzept eingehen und auch nicht auf die Vergütung. Doch wenn man sich mit Network Marketing beschäftigt ist eine große Kritik, dass nur wenige Leute großes Geld damit machen und alle anderen einem Ziel nacheifern und durch Emotionen am Ball gehalten werden.

Ich teile hier auf meinem Blog meine eigenen persönlichen Erfahrungen. Es kann gut sein, dass man auch ganz andere Erfahrungen mit Network Marketing macht. Jedenfalls war ich auch auf einer „Convention“, eine große Party, bei der verschiedene Leute auf die Bühne gehen und von ihren Erfolgsgeschichten mit den Produkten berichten. Dabei geht es in erster Linie darum, Emotionen zu übertragen. So zieht man Leute an. Und auch mich. Denn dann stand dort auch eine 60 Jährige Omi, die davon berichtete, dass sie aufgrund des Business jetzt ihren Mann nochmal am Strand heiraten will. Und es war wirklich sehr sehr berührend und auch der Grund, warum ich das so spannend fand.

Hier auf dem „roten Teppich“ auf der Convention in Pforzheim

Aufgeladen mit diesen Emotionen des Tatendrangs, ging jeder wieder nach Hause und postete fleißig weiter. Jeden Morgen einen Shake (Vanille, Schoko) gemixt mit Früchten. Später dann noch einen gesunden Energydrink und zwischendurch 30 Obst, Gemüse, Beeren-Kapsel, vollreif geerntet ohne Zucker. Wenn man das Sättigungsgefühl aufschieben möchte, biete sich der „Booster“ an, in dem Pulver ist Glucomannan enthalten, das sich im Magen ausbreitet und so ein Völlegefühl verursacht.

So sah mein Posting aus…

An dieser Stelle möchte ich nicht in Frage stellen, wie gesund die Produkte wirklich sind, da ich dies nicht einschätzen kann. Es geht mir jedoch darum, dass ich die Entwicklung so unglaublich krass finde, die in den sozialen Medien stattfindet. Nicht nur in diesem Network Marketing Bereich. Sondern allgemein diese Selbstdarstellung, die wenig mit der Realität gemeinsam hat, finde ich unglaublich. Auf diesem Weg jetzt Geld zu verdienen, finde ich persönlich fraglich. Ich war selbst auch ein Teil davon, deshalb beschäftigt mich das auch heute noch. Natürlich ist es anziehend, insbesondere so viele Freiheiten zu haben. Aber wenn ich mir die Roboter-ähnlichen Sätze der Leute in Instagram in ihren Stories anhöre, die sich immer wiederholen, dann finde ich das schon befremdlich.

Was ich so krass finde, ist natürlich auf der einen Seite, dass die Leute, die die Produkte verkaufen, diese auch ständig zu sich nehmen, um anderen dies vorzuleben und interessant zu machen (um es so zu verkaufen). Ich finde jedoch die Vermarktung teilweise verstörend. Hier spreche ich beispielhaft von einer jungen Frau, die ich schon länger auf Instagram beobachte und die fast ganz oben an der Spitze in diesem Network Marketing ist. Sie postet jeden Tag natürlich die Produkte aber auch ihren ganzen Lifestyle: Man sieht, wie sie jeden Tag u.a. ihre Gesäßmuskeln trainiert. Präsentiert ihren Bauch, wie er immer flacher wird und animiert dazu, immer dran zu bleiben. Sie redet schnell und eindringlich (habe sie auch auf der Convention gesehen), dass man ins TUN kommen muss. „POWERFRAU“ wird sie von anderen genannt und nennt sich selbst auch so. Sie liefert den Kundinnen, die ihre Produkte kaufen gleichzeitig eine Art Ratgeber für ihre Persönlichkeitsentwicklung in Richtung Selbstliebe à la „Mach‘ dein Ding!“ und „Scheiß‘ drauf, was die anderen sagen!“

Viele Punkte sind ja richtig, doch was hinter dieser ganzen Selbstverwirklichung und Selbstfindung steckt, ist doch letztendlich auch nur Kapitalismus. Grundlegende Lebensweisen, die sich mit Yoga und Meditation beschäftigen, sind ursprünglich das Gegenteil von der Idee der Leistungsgesellschaft und des Geldes.

Es gibt keine konkrete Produktplatzierung, da man so subtiler Leute erreicht, in dem man ihnen vorlebt, wie toll, ausgewogen und glücklich das eigene Leben ist. Jeder ist doch schließlich auf der Suche nach der eigenen Verwirklichung und ich finde, dass Unternehmen, die speziell nur Network Marketing nutzen, dies wissen und enorm erfolgreich anwenden. Leute kaufen diese Produkte nämlich aus einem ganzen Lifestyle heraus, weil sie Teil einer Community werden wollen, weil sie nicht mehr zu ihrem langweiligen Bürojob wollen. Sie wollen zeitliche Freiheit und selbst entscheiden, wann sie Urlaub machen und wann sie arbeiten. An aller erster Stelle steht die finanzielle Freiheit: Unglaublich, wie erfolgreiche Network Marketing Typen mit dicken Autos auf Instagram protzen und am Strand liegend mit ihrem Handy arbeiten.

Das ist doch ein Traum so vieler Menschen oder? Doch meine Frage ist, ob die Menschen sich nicht auch verkaufen? Na klar – man läuft dem Ziel der Unabhängigkeit entgegen, doch die Bosse in den Unternehmen verdienen doch das meiste Geld oder?

Weil das Unternehmen nämlich diese Menschen nutzt, die gegenseitig Netzwerke aufbauen. Ich kann verstehen, dass Geld sehr wichtig ist, da man sich damit seine eigene Freiheit erkaufen kann. Doch ein Blogpost wie „Ich bin grenzenlos“ klingt schon sehr stark nach einer enormen Erhöhung.

Im Grunde genommen sind wir ja alle auf der Suche danach, was uns erfüllt. Ich denke, dass sich die Welt so stark wandelt momentan, dass wir gar nicht mehr wissen, was mit uns eigentlich passiert. Und genau da kommen für mich solche Unternehmen ins Spiel, die dies ausnutzen und Menschen genau dort „abholen“ und alles das bieten, was wir uns wünschen.

Doch ich finde es ganz gut, wenn wir anfangen, so bestimmte Dinge zu hinterfragen und dass Likes und Followerzahlen letztendlich auch nichts über einen Menschen aussagen.