KRASS e.V.: Der Ursprung der CRAZY NEW STARTS

Der Verein für Kunst und Kultur für Kinder und Jugendliche.
https://krass-ev.de/de/

Bei diesem Verein habe ich Anfang 2016 ein Praktikum gemacht. Es kam mir absolut nicht wie „Arbeit“ vor. Mein Herz ist aufgegangen. Aus diesem Grund habe ich mich auch danach ehrenamtlich weiter engagiert. Was mir in Erinnerung bleibt, sind die vielen Kinder, die nichts für Ihre Situation können. Sie müssen gefördert, unterstützt und gestärkt werden in ihrem Dasein. Jedes Einzelne ist wichtig für unsere Welt. Kinder sind unsere Zukunft. Ich liebe es, sie zum Lachen zu bringen und dass sie sich öffnen.

In dieser Zeit, im Sommersemester 2016, hatte ich meinen ersten ursprünglichen CRAZY NEW START. Zu dieser Zeit habe ich angefangen, positive Dinge am Tag in einem kleinen Heft festzuhalten. Dieses ist total bunt und farbenfroh geworden. Das Heft habe ich von außen mit von den Kindern gemalte Bilder geklebt.

Mal ein paar kurze Auszüge: Ich habe die Sonne am Rhein genossen und bin dann zum Flüchtlingscamp in Benrath (Düsseldorf) gegangen. Wir haben draußen in der Sonne gemalt und gebastelt. Ein asiatisches Baby saß auf meinem Schoß und ihre Schwester hat mir einen selbst gebastelten Ring geschenkt. Ich habe einige Kinder „Huckepack“ genommen und gemeinsam sind wir durch das Camp „gehoppelt“. Dies war ein großer Spaß für alle. Abends waren meine Mitbewohnerin Ramona und ich spontan auf einer Psychologie Fachschaftsparty und wir sind zusammen mit einem Fahrrad wieder zurück gedüst.

Ich habe in Köln und Hamburg Freunde besucht und die Zeit genossen. Ich habe Sport gemacht, eine Pflanze gekauft, meine Akne behandeln lassen. Gedatet. Die Vorlesungen besucht, die mir gefielen (Migration Governance), habe mich viel beteiligt, war interessiert. Ich habe auch mal die eine oder andere Vorlesung frühzeitig verlassen, wenn sie für mich unerträglich war. Kurz: Ich habe mich rundum um mein Wohlbefinden gekümmert und das getan, was mir Spaß macht. Zudem habe ich mich auch für psychologische Themen und interessiert und das Buch „Morgen bin ich ein Löwe“ von Arnhild Lauveng verschlungen. Sie kritisiert dort den Umgang in der Psychiatrie mit ihr als Schizophrenie – Patientin. Ich muss das Buch unbedingt nochmal lesen. Nebenbei habe ich mich auch noch intensiver in der Organisation KRASS e.V. engagiert. Ich war Teil der Fundraising Gruppe und später leitete ich sogar kurz die Kambodscha- Gruppe. Da hatte der Verein mal eine Schule und es ging darum, den Kontakt aufzubauen. Dieses Thema Kambodscha verfolgte ich auch mit meiner Bachelorarbeit später, da ich über das Flüchtlingsabkommen zwischen Australien und Kambodscha schrieb. Irgendwann will ich auf jeden Fall dorthin. Man macht doch eigentlich nie was „umsonst“ oder? Jedenfalls habe ich später auch noch bei den „Düsselferien“ gearbeitet und behinderte Kinder betreut für zwei Wochen. Dies hat mich allerdings an den Rand meiner Kräfte gebracht. Mehr dazu hier!

Meine „GANG
Wir saßen alle zusammen in einem Kreis und haben Begrüßungslieder gesungen. Das war toll und hat eine Gemeinschaft geschaffen.
Nochmal die GANG
Mit dem Kunstbus waren wir auf verschiedenen Spielplätzen unterwegs.
Sie haben unglaublich viele schöne Fotos gemalt.

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