STOLBERG – die Kupferstadt, die kein Kupfer hatte

Freunde. Ich melde mich wieder. Dieses mal direkt aus Stolberg, da wir jetzt hier hingezogen sind. Ich kann euch schon mal sagen: Es war eine Entscheidung aus dem Herzen heraus und daher 100 Prozent richtig. Natürlich dachten wir zwischendurch auch mal nicht so, denn jeder Anfang wird natürlich nicht leicht. Doch spulen wir noch einmal zurück, genau eine Woche vorher haben wir die Entscheidung gefasst, spontan früher nach Ronnenberg zu ziehen. Vorher haben wir uns noch von Pepes Cousine und ihrer Familie verabschiedet, mir denen wir eng im Kontakt stehen.

Ich habe alle total ins Herz geschlossen und würde Liana (siehe Bild) am liebsten aufwachsen sehen.

Doch kurz darauf ging auch schon der Umzug los. Wir gaben uns am Anfang eine Stunde, um alle Sachen zusammen zu packen, die wir für den Start brauchten. Ja – zwei Optimisten am Start. Leider entwickelte sich daraus ein riiiiesiger Stress. Ich hatte einen sehr starken inneren Drang, endlich nach Stolberg zu ziehen. Jedoch wurde der gestoppt: Wir hatten uns leider ausgeschlossen und konnten nicht in unsere Wohnung. Wir hatten vorher schon mal über 300,- gezahlt für den Schlüsseldienst. Dementsprechend standen wir unter Strom und hatten überlegt, doch später zu fahren. Ich habe mir das aber so sehr in den Kopf gesetzt (sagt man das so? oder ist das eine Plattdeutsch – Übersetzung), dass wir es doch an dem Abend noch geschafft haben. Und es hat sich gelohnt!!! Pepe ist am nächsten Tag nochmal zurück gefahren, um für Ordnung zu sorgen (da wir die Wohnung zu fluchtartig hinterließen) und ich hatte hier Zeit, mich in unserer neuen Wohnung einzufinden. Und ich LIEBE es hier.

Also nicht nur unsere Wohnung mit Balkon ist bombastisch – wir haben auch noch super tolle und hilfsbereite Nachbarn. UND: Sie sind nicht deutsch, sondern sprechen russisch. So saßen wir dann bei unserer Nachbarin – vor russischem Gebäck – und unterhielten uns über alle möglichen interessanten Themen auf deutsch, englisch, russisch und ich warf noch ein paar persische Wörter rein. Kurz: ICH LIEBE ES. Ich liebe dieses internationale Beisammensein. Dieses Offensein für andere, weil man eben auch andere braucht. Einfach ein paar Leute auf einem Haufen, die sich nach Freunden sehnten.

Aber natürlich gibt es auch Probleme – viele Läden sind leer, die Stimmung ist bei vielen Stolbergern nicht gut. ABER: Ich finde es besser, lieber offen zuzugeben, scheiße drauf zu sein, anstatt vorzugeben, alles sei in Ordnung. Also damit kann ich arbeiten. Und fühle mich sooo viel wohler als in der Gegend um Hannover. Nichts gegen andere Leute oder gegen andere Städte, aber dies ist mein Blog. Also meine derzeitigen Gedanken und Gefühle gebe ich preis (das kann ja bei jedem anders sein).

Also Pepe und ich sind sehr sehr glücklich hier und ich werde immer sicherer, dass wir in der Stadt etwas bewirken können. Wir planen GROßES :). Darüber später mehr.

Liebe Grüße Leute. Schreibt mir auf Instagram 🙂

Anne

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