Europatour 2018

Wie ich bereits in dem Eintrag vorher berichtet habe, kündigte ich meinen Job als Dozentin für eine Sprachschule in Hannover im Oktober 2018. Dieser Job hat mich (wieder) bis an meine Grenzen gebracht und ich war mehr gestresst, als dass mir das in irgendeiner Weise gut getan hätte. Es ist mein Leben, also wofür machte ich das bloß? Pepe hat die kommende Krise natürlich genau mitverfolgt und mich auch in vielen Hinsichten unterstützt. Aber eines Abends war ich so am Boden und wollte nicht mehr am nächsten Tag zur Arbeit gehen. Doch er sagte nicht: „OOH, pass auf, dass du nicht wieder eine Depression bekommst“ (mein Gehirn hat mir sowas gerne auch mit Unterstützung meines Psychiaters oft eingeredet). Sondern er hat mich gefragt, was ich am Liebsten tun würde. Und da wusste ich es, wie es mir besser geht: Nämlich nach Spanien fahren! Und zwar in meine Traumstadt Barcelona.

Gesagt – Getan! Er schlug mir vor, noch am nächsten Tag die Sachen zu packen und los gehts! Dann machten wir Pläne für unseren ersten Roadtrip: Es sollte über die Schweiz, nach Italien, Frankreich und dann nach Spanien gehen. Der erste Halt sollte Mailand werden. Meine Familie hat mich für verrückt erklärt. Wahrscheinlich auch der Rest der Welt. Aber wir waren so verdammt glücklich, als wir in der Nacht im Regen aus Deutschland rausgefahren sind.
Überall war schon Weihnachtsschmuck am Start. Wunderschöne Erinnerungen.

Hier ist eine Karte, in die ich eingezeichnet habe, welche Städte wir in Italien, Frankreich und Spanien gesehen haben.

Diesen Roadtrip haben wir in knapp 2 Wochen gemacht

Jetzt muss ich sagen, dass dieser Satz tatsächlich zutrifft: „LOVE IT. CHANGE IT or LEAVE IT.“ Das heißt: Ich habe meinen Job nicht geliebt. Ich konnte also versuchen, etwas in dem Beruf zu verändern. Ich bin da aber gegen eine Wand gerannt: Einmal in der Behörde und auch in dem System der Privatschulen bin ich untergegangen. Das heißt, es zu verändern, war nicht möglich. VERLASSEN ist das Stichwort! Und es ist tatsächlich so. Ich bin nicht zur Arbeit gegangen, sondern habe mit meinem Liebsten und Luki eine Tour gemacht: voller Freiheit, Unabhängigkeit und Spaß. Und alles Erspartes ist damit drauf gegangen (hinterher sollte mir das noch zum Verhängnis werden). Doch zu diesem Zeitpunkt habe ich das so gebraucht. Ich habe selbst in meinem Portugal Trip die billigsten Hostel genommen, dabei hatte ich doch Geld verdient?! So Leute. Ab jetzt ist Selbstfürsorge angesagt!

Das schöne am Roadtrip ist, dass man die ganze Natur aufsaugen kann, da man ja quasi durch sie hindurch fährt. Wunderschöne Alpen haben wir gesehen und die herrlichen italienischen Serpentinen und durch etliche Tunnels in den Bergen sind wir gefahren. Immer mit dem Radio an, um auch die italinenische und spanische Sprache zu hören. Die mich kennen wissen, dass mir da das Herz aufgeht! Ich liebe diese Sprachen einfach. Deutsch ist so kalt und abstrakt und spanisch einfach gefühlvoll und warm.

Ich lasse jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen.

  1. Stop: Mailand, Milan, Milano 🙂 ITALIEN

…und weiter gehts:

2. Stop: Die italienische Hafenstadt Genua

Hier haben wir das erste mal das MEER gesehen!! Und direkt daneben war eine große Kirmis. Ich muss aber sagen, dass mir die Stadt nicht so sehr gefallen hat. Aber ich wollte auch unbedingt nach Spanien, vielleicht lag es daran. Aber schon das Meer zu sehen, war himmlisch.

Danach ging es weiter nach Frankreich. Ich muss aber sagen, dass mir Frankreich nicht so sehr gefällt. Kaum jemand traut sich, englisch zu sprechen. Der dritte Stop war in Nizza. Auch über 4. Monaco und 5. Monte-Carlo sind wir gefahren. Aber diese Stimmung dort hat mir gar nicht gefallen. Aber klar – da geht halt echt alles nur um Geld. Aber mit den „Schönen und Reichen“ muss ich mich nicht umgeben. Sorry – next!

6. Stop: Marseille

Die Stadt Marseille hingegen hat mir sehr gut gefallen. Französisches Charme aber sehr sehr angenehm und tolles Essen!

Witzige Szenen hatten wir allerdings in dem Restaurant, da der Kellner kaum englisch sprechen konnte und mit der Frage „How old are you“ unseren Hund Luki meinte. Pepe fragte, ob er ihn meinte und der Kellner zeigte auf Luki. Diese Frage nicht in „How old is he“ umstellen zu können, ist schon lustig.

Danach sind wir endlich in mein Lieblingsland SPANIEN gefahren.

🙂 🙂 🙂

Und dann war da unser Traumziel: 7. Stop: BARCELONA

Natürlich sind wir auch erstmal an den Strand gegangen und haben es uns da gut gehen lassen. Strand. Sonne und das Ende des Jahres kurz vor Weihnachten. WAS GIBT ES BESSERES?!

Den Rückweg sind wir dann später wieder angetreten, aber wir haben eine andere Route gemacht, sodass wir über die Schweiz, in Lausanne (Stop 8) zurück gefahren sind und in Heidelberg (Stop 9) einen weiteren Aufenthalt genießen durften. Heidelberg ist für mich auch Urlaub, obwohl es Deutschland ist.

Das Ende der Reise war dann in Düsseldorf und in Krefeld (Stop 10) haben wir dann die 10 Städte voll gemacht – in 2 Wochen. Dort trafen wir meine Familienmitglieder und feierten. Rundum glücklich waren wir dann wieder da im kalten Deutschland. Wie es dann weiter ging, lest ihr unter „Aktuelles“ und im nächsten Eintrag meiner „CRAZY NEW STARTS“.

Ein Kommentar zu „Europatour 2018

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s