Hallo Mai!

Und Hallo zusammen ! 🙂

Ich freue mich sehr, dass du wieder hier bist, um meine Monatsreflexion zu lesen. Dieses mal der Wonnemonat Mai! Sowie die Natur im Mai aufblüht, so tun wir das auch langsam!Wir leben uns mittlerweile sehr gut in unserer neuen Wohnung ein. Genießen diese Lage, das Wetter und das Meer natürlich! 🙂 Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, dass wir wirklich hier sind. Und jetzt sind schon 3 Monate vergangen.

Die Zeit vergeht so schnell und um mehr im hier und jetzt zu sein, habe ich mir überlegt, eine Social Media Pause zu machen. Das heißt: 21 Tage kein Instagram, Tiktok oder Facebook. Schon am ersten Tag merke ich, dass ich mich mit sinnvolleren Dingen beschäftige. Dazu gehört auch, an meinem Blog zu arbeiten! Du darfst also gespannt sein 🙂 Ich bleibe natürlich Instagram treu, aber möchte wieder zu meiner Linie zurückfinden.

Um mal einen kleinen Eindruck von der Coronazeit hier in Barcelona (in unserem Wohnviertel) zu bekommen, habe ich ein kleines Video erstellt:

Auf dem Weg zu Pepe und Luki nehme ich euch mit 🙂

Bis Juni! 😊

April, April…

Ich bin ganz ehrlich: Die Aprilreflexion lade ich viel später hoch, weil ich lange gebraucht habe, um über diesen Monat zu reflektieren.

Wie gewohnt war auch der April sehr turbulent bei uns. Die Ups und Downs waren dieses mal aber noch stärker. Es hat sich äußerlich viel getan (wir sind umgezogen), aber auch innerlich tut sich momentan sehr viel. Mein Körper ist derzeit sehr erschöpft und diese Zeilen schreibe ich, während ich im Bett liege.

Ich kann euch hier erzählen, wie wir versucht haben, aus Barcelona zu „fliehen“, um auf einer 60km entfernten Ranch zu leben. Völlig autark lebt da eine Frau, die dort eine Pferderanch betreibt, alleine auf einem Berg in idyllischer Natur und versorgt sich selbst. Doch dazu kam es nicht, da die Polizei uns auf halber Strecke anhielt und zurück nach Barcelona schickte. Ich lasse mal ein paar turbulente Details aus… Falls Pepe und ich mal Kinder haben werden, werden wir auf jeden Fall viele Geschichten erzählen können.

Außerdem hatte ich im April ein extremes Tief, weil ich dachte, dass ich hier in Barcelona scheitern würde. Das kam daher, weil ich so enttäuscht war, als es mit einer Wohnung nicht geklappt hatte. Ich hatte mir schon vorgestellt, wie wir endlich unsere eigene Wohnung haben, die wir „Zuhause“ nennen können, um uns endlich was aufzubauen. Ich war so frustriert, da ich unbedingt mal ankommen wollte! Ich dachte, dass es mir alles zu viel wird in Barcelona. Dass ich nicht mehr kämpfen kann. Dass es doch zu schwierig ist. Doch ich dachte, was dann: zurück nach Deutschland? Was ist mit Pepe?

Ich habe mich aber auch durch die Unterstützung von unserer Mitbewohnerin aus dieser Verzweiflung wieder herausgeholt und für mich eine Entscheidung getroffen: Pepe und Luki sind meine Familie. Ich werde unsere Beziehung nicht aufgeben und auch nicht unseren gemeinsamen Traum, hier in Barcelona zu leben!

Meine Mitbewohnerin hat mir gesagt, dass es völlig normal ist, dass es am Anfang super schwierig wird, in einem neuen Land zu starten und unsere Ausgangssituation plus Corona erschwert es natürlich nochmal. Aber sie hat mich bestärkt und gesagt, ich solle mir morgens in den Spiegel schauen und sagen: Du bist stark! Du schaffst das. Alle Probleme werden sich lösen lassen. Doch um diese Stärke zu erlangen, muss man manchmal auch alte Laster ablegen. Alte Verzweiflungen, alte Kämpfe. Dazu gehört für mich auch, loszulassen, was ich in den letzten Monaten alles kritisiert und bekämpft habe. Es läuft wirklich viel falsch auf der Welt und auch vieles läuft im deutschen System schief. Doch dagegen anzukämpfen macht einfach keinen Sinn, weil ich dann nur meine Energie verliere. Und schließlich bin ich ja auch gar nicht mehr in Deutschland, sondern in Barcelona, wo ich schon immer wohnen wollte. Ich möchte mein Leben endlich positiv gestalten und mich entwickeln in eine Richtung, die ich möchte! „Life ist not about finding yourself, it’s about creating yourself“.

Die alten Kämpfe der Vergangenheit habe ich nämlich noch lange mit mir herumgetragen. Es hat sich wirklich „ein Schalter in mir umgelegt“, weil mir nochmal deutlich geworden ist, dass dies MEIN LEBEN ist und dass ich Ängste und Zweifel anderer nicht mehr an mir heranlasse. Denn viele Ängste sind gar nicht unsere eigenen!

Und es hat sich dann tatsächlich sehr vieles zum Positiven gewendet.Jetzt aktuell sind wir endlich in einer Wohnung in der alles passt: Großer, heller, Raum total gemütlich und künstlerisch eingerichtet. Von einem Künstler-Ehepaar aus Hannover, die hier selbst gewohnt haben. Man spürt diese positive Energie und das ist herrlich. Wir haben eine eigene kleine Terasse, auf der wir abends sitzen können und wo Luki seinen eigenen Platz hat (auch zum Schlafen). Wir haben ein großes Bett zum Wohlfühlen. Ein eigenes kleines Bad. Eine große, gut ausgestattete Küche, die wir uns mit einem wirklich netten mexikanischen Paar teilen. Und das alles im Herzen Barcelonas! Jetzt muss hier nur noch der Alltag irgendwann einkehren. Denn das wünsche ich mir so sehr! Etwas mehr Struktur, finanzielle Sicherheit, Routinen aus Sport und gesunder Ernährung.

Auch wenn ich jetzt erstmal super platt bin nach der ganzen Zeit: Ich bin mir sicher, alles wird sich positiv entwickeln, denn wir sind am richtigen Ort!

Ich glaube, die Bilder sprechen für sich!

Ich bin gespannt auf den Mai 🙂 Bis dahin, würde mich freuen von euch zu lesen! Am liebsten über Instagram: Klick hier